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Samstag, 22. Oktober 2016

#9 Interview AIFS

22.10.2016, 5:00 Uhr - Ich werde wach und krieg kein Auge mehr zu, weil meine Nervosität siegt. Um 7:30 bin ich aus dem Bett gekrochen und habe mich fertig gemacht. Ich war so aufgeregt und nervös, dass ich heute morgen nichts runterbekommen habe. Gegen 9:00 Uhr sind wir dann zu meiner Interviewerin gefahren. Den Termin hatte ich um 10:00 Uhr und wie soll es auch anders sein, war ich ganze 20 Minuten zu früh - für meine Nervosität nicht gerade fördernd .. da bin ich also noch 10 Minuten im Auto sitzen geblieben und habe noch einmal kontrolliert, ob ich auch alle Unterlagen dabei habe. 

Aber jetzt mal zu dem spannenden Teil: Das Interview.

Meine Interviewerin hat mich sehr nett begrüßt und ist mit mir direkt ins Wohnzimmer gegangen wo schon Süßigkeiten und Getränke bereit standen. Sie hat mir dann etwas zum Ablauf erklärt und mich auf deutsch gefragt, wie ich auf AIFS und das Au Pair Programm gekommen bin. Anschließend sind wir mit dem englischen Teil angefangen, der hat so 20-30 Minuten gedauert. Später hat sie mir noch ein paar Fragen auf deutsch gestellt (eine Liste aller Fragen liste ich euch unten auf). Nach dem ganzen Fragenteil habe ich dann den Persönlichkeitstest gemacht. Das waren so ungefähr 10 Fragen gestellt auf 171 verschiedene Arten und Weisen (dazu habe ich euch auch die Fragenbereiche, die mir noch einfallen unten aufgelistet). Als ich auch den fertig hatte meinte meine Interviewerin 'Eigentlich würde ich jetzt noch mit dir die Bewerbung durchgehen, aber ich habe bei dir nichts zu verbessern' - das hat mich echt gefreut :-D :-). Das Ganze hat nur ca. 1, 5 stunden gedauert, da ich auch meine mitgebrachten Unterlagen gar nicht mehr zeigen musste.

Wir haben dann noch ein bisschen über ihre Zeit in Amerika gesprochen und sie hatte mir noch erzählt, dass sie schon drei Mädels dabei hatte, bei dem die Auswertung des Persönlichkeitstestes nicht in Ordnung war und eine der dreien den nochmal machen musste (weil sie alles so angekreuzt hatte wie man es hören will) und bei den anderen beiden Test's wohl in der Auswertung eine instabile Psyche rausgekommen sei und das zum Ausschluss des Programmes führen kann. - Das verunsichert mich ein bisschen in Bezug auf den Test, aber sie sagte anschließend noch, wenn ich in der nächsten Woche nichts von ihr höre ist alles in Ordnung. (Hoffen wir das mal :-D)

Sobald es bei mir weiter geht, werde ich hier auf jeden Fall berichten.




Die Fragen:
Erzähl mir was über deine Familie
Haben deine Brüder und du gleiche Interessen?
Wie lange bist du mit deinem Freund zusammen und wie lange wohnt ihr schon zusammen?
Was sagt dein Freund dazu?
Was unternehmt ihr immer so zusammen?
Bleibt dein Freund in der Wohnung wenn du gehst?
Was machst du im Haushalt?
Erzähl mir über deine Kindererfahrungen
Ob und in welcher Situation ich mit Kindern mal überfordert war.
Warum hast du dich für das Au Pair Programm entschieden?
Was glaubst du, wie amerikanische Familien/Kinder so sind?
Was für eine Familie hättest du gerne, gibt es bestimmte Vorstellungen/Wünsche?
Nimmst du Medikamente?
Hast du Tattoos oder Piercings?
Was hast du für Hobbies?
Was machst du sonst gerne in der Freizeit?
Spielst du ein Instrument?
Wie lange hast du deinen Führerschein?
Hast du Erfahrungen im Autofahren mit Kindern?
Hast du Erfahrungen im Autofahren mit Kindern wenn es schneit/friert?
Hast du Erfahrungen mit Automatikwagen?
Was machst du in den Ferien/Urlaub? Verreist du?
Warst du schonmal in einem englischsprachigen Land?
Machst du viel mit Freunden und wenn ja was macht ihr?
Was glaubst du erwarten Gastfamilien von einem Au Pair?
Was hast du für positive Eigenschaften?
Was für Regeln sind für dich im Familienleben wichtig?
Was erhoffst du/erwartest du dir in dem Jahr?
Was war dein Lieblingsfach in der Schule?
Wie lange hattest du Englischunterricht?
Was hast du in deinem Schwerpunktfach Pädagogik in der Schule gelernt?
Hat dich die Arbeit mit Kindern weiterentwickelt?
Arbeitest du schon richtig oder musst du noch deine Ausbildung beenden?
Gibt es Gründe, weswegen du nach hause fliegen könttest?
Gibt es zur Zeit schwer kranke Familienangehörige?
Was willst du nach deinem Jahr machen?

Persönlichkeitstest:
Macht man lieber Sachen alleine oder in einer Gruppe
Geht man lieber mit Freunden raus oder bleibt lieber zu hause
Denkt man lange über gemacht Fehler nach oder lässt man das hinter sich
Hat man schonmal jemanden mit Worten verletzt
Ist man eher aufgeschlossen, geht auf Leute zu oder zurückhaltend
Gibt man viel von sich Preis (Gefühle, etc) oder behält man mehr für sich
Fragen über Menschen, wie Menschen sind (Nutzen aus, Einzelgänger)
Ob man eher auf andere Rücksicht nimmt oder sein Ding durchzieht
Ob man geduldig oder schnell reizbar ist

Montag, 17. Oktober 2016

#8 Interviewvorbereitung

Dieser Post wird für alle interessant sein, die das Interview noch vor sich haben - so wie ich!☺️

Vor einer Woche hatte ich endlich meine ganzen Bewerbungsunterlagen zusammen und konnte meinen Termin vereinbaren. Meine Betreuerin hat mir dann 4 Termine vorgeschlagen, von denen ich mir einen Aussuchen durfte. Es ist der 22.10, 10:00 Uhr geworden - und glaubt mir ich bin wahnsinnig aufgeregt, seit dem der Termin feststeht.

Alle die ihr Interview schon hatten werden jetzt denken "ach das war überhaupt nicht schlimm, mach dir nicht so einen Stress" - das bringt nichts, ich mach es trotzdem 😄

Aber wie bereitet man sich auf so einen Termin vor? Immerhin hab ich seit 2,5 Jahren nichts mehr mit Englisch am Hut gehabt. Also hab ich mich am Wochenende hingesetzt und das ganze Internet nach möglichen Interview fragen abgesucht (damit ihr auch was von meiner Arbeit habt, hab ich euch diese weiter unten aufgelistet). Dann ging es natürlich daran, sich die fragen im Kopf oder laut zu beantworten. Dabei habe ich mir die Vokabeln, die mir beim beantworten fehlten rausgeschrieben und später übersetzt. Jetzt muss ich also die Vokabeln nur noch behalten und hoffen das alles gut läuft.

Ich werde auf jeden Fall im nächsten Post über mein Interview berichten und die mir gestellten Fragen auflisten ☺️




Mögliche Fragen:
Wieso Au Pair?
Wieso Amerika?
Was erhoffst du dir vor Ort?
Was erwartest du von deiner Zeit als Au Pair?
Was erwartest du von den Gasteltern/Gastfamilie?
Kannst du deine Familie beschreiben? (Name, Alter, Beruf, Unternehmungen)
Wie ist deine Beziehung zu deiner Familie?
Was denken deine Eltern über deine Pläne Au Pair zu werden?
Unterstützt dich deine Familie?
Wie war deine Kindheit?
Was machst du in deiner Freizeit? (Talente/Hobbies)
Was sind deine positiven und was deine negativen Eigenschaften?
Wie würde dich deine beste Freundin beschreiben?
Was machst du momentan im Haushalt?
Was hast du für Kindererfahrungen?
Hast du Erfahrungen mit Babys?
Was magst du an Kindern?
Was machst du mit den Kindern wenn es regnet?
Was machst du mit den Kindern wenn die Sonne scheint?
Wie stellst du dir deinen 1. Tag in der Gastfamilie vor?
Wie stellst du dir einen normalen Tagesablauf in der Gastfamilie vor?
Hast du einen Freund? Was sagt er dazu?
Was machst du wenn du Heimweh bekommst?
Was findest du für die Arbeit mit Kindern besonders wichtig?
Was war dein schönstes Erlebnis mit einem Kind?
Wie bist du auf AIFS gekommen?
Was machst du wenn dein Kind im Supermarkt anfängt zu weinen/schreien?
Was machst du, wen sich deine Kinder um ein Spielzeug streiten und weinen?
Wie lebst du im Moment?
Was bedeutet für dich Verantwortung?
Stell dir vor, du wärst eine Hostmum, welche Qualitäten sollte dein Au Pair haben?
Wie sollte ein perfektes Au Pair sein?
was macht dich zum perfekten Au Pair?
Was weißt du über Amerikaner?
Was möchtest du nach deinem Au Pair Aufenthalt machen?
Hast du Tattoos oder Piercings?
Nimmst du Medizin/Hast du Krankheiten?

Sonntag, 9. Oktober 2016

#7 Ein Buch geht um die Welt

Wie es der Titel schon sagt, dreht sich dieser Post um ein Buch und zwar: "Kulturschock! Au-pair USA".

Die Liebe Janina und ich haben dazu ein Projekt gestartet. Aber fangen wir ganz von vorne an:

Nachdem ich gesehen habe, dass Janina sich dieses Buch gekauft hat wollte ich es unbedingt auch lesen! Und dann hat Janina mir Angeboten, mir das Buch zu zu schicken, wenn sie es gelesen hat. Dazu habe ich natürlich nicht nein gesagt und tada - heute kam ein Paket an und was war drin? DAS BUCH! Da halte ich es also in meinen Händen und lese, lese, lese. 

Bevor ich das Buch allerdings bekommen habe, haben wir beschlossen, dass ich nicht die Einzige sein soll, die sich an diesem Buch erfreut und so ist die Grundidee zu "Ein Buch geht um die Welt" entstanden. Die Regeln sind einfach: 

1. Lies das Buch
2. Unterschreibe 
3. Schick es weiter, aber verrate nicht an wen

Sobald ich das Buch gelesen habe werde ich es also weiterschicken und der Person, die es bekommt nichts verraten. Nach einer Gewissen Zeit (5 Jahre) soll das Buch dann an uns zurückgeschickt werden, damit man mal sehen kann, wie weit das Buch rumgekommen ist.

Wer etwas über das Buch erfahren will, kann gerne bei Janina vorbeischauen, denn die hat bereits eine Rezension darüber geschrieben. Diese findet ihr hier Sie würde sich sicher über einen Besuch freuen :-)

Habt ihr Fragen zum Projekt? - Nur zu!


Sonntag, 2. Oktober 2016

#6 Träume

Jeder von uns hat wohl irgendwelche Träume. Wünsche, die man sich schon immer erfüllen wollte. Egal ob Weltreise, Bungee Sprung, eine Tagestour ans Meer oder einfach nur mal entspannen zu können. Sie können materiell oder immateriell sein, groß oder klein, teuer oder günstig. Für den einen ist es das Verlangen etwas zu erleben, für den anderen genau das Gegenteil. Träume sind so individuell wie jeder einzelne der diesen Traum hat. Aber warum sind es länger Träume? Warum erfüllen wir uns nicht diese Bedürfnisse?
"Ich würde gerne so vieles tun, meine Liste ist so lang, aber ich werd eh nicht alles schaffen - also fang ich gar nicht an.
Stattdessen häng ich planlos vorm Smartphone, wart bloß auf den nächsten Freitag ach, das mach ich später ist die Baseline meines Alltags" 
- Julia Engelmann 
Mein Traum ist dieses Au Pair Jahr. Ein Jahr weg von Heimat, ein Jahr voller Abenteuer, ein Jahr mit Höhen und Tiefen, was erleben, dieses Leben lieben. Jeden Tag nutzen und positiv auf das Ganze zurück blicken.

Warum also Träume länger Träume sein lassen - der Arbeitstag ist zu lang, die Urlaubszeit zu kurz, das Geld zu kurz. Warum keine Ziele setzen? Es passiert leider immer zu schnell, dass man sein Ziel aus den Augen verliert. Deswegen sollte man sich sein Wünsche und damit verbundenen Ziele regelmäßig vor Augen halten, egal ob mit einer Liste, die man sich an den Schrank hängt oder mit Fotos von Orten, die man gerne bereisen möchte. Ich für meine Teil habe mir einen "Abstreichkalender" gebastelt, in dem ich meine Fortschritte im Bewerbungsverfahren eintrage, mir Ziele aufschreibe bis wann ich bestimmte Sachen erledigt haben muss, und jeden Tag ein Kreuz mache, wenn der Tag vergangen ist.
"Alle unsere Träume können sich erfüllen - wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen." - Walt Disney
Auch wenn der Weg nicht immer einfach ist und es Tage gibt, an denen man einfach alles hinschmeiße möchte, sollte man sich daran erinnern, was  man erreichen kann und weiter machen. Es gibt keinen vernünftigen Grund seinen Traum nicht zu verfolgen, man muss nur anfangen.


Sonntag, 25. September 2016

#5 .. wenn aus Fremden Freunde werden

Wie so ziemlich jedes Au Pair habe auch ich mir Gedanken darüber gemacht, ob ich überhaupt Freunde finden werde, mit denen ich meine Erfahrungen teilen kann. - Klar in Amerika bist du in der Training School und auch bei Cluster-Meetings und lernst eine menge Leute kennen - aber was ist mit der Zeit davor? Gerade wenn du deinen Interviewtermin bekommst oder der erste Familienvorschlag auf deiner Seite steht willst du dieses "Erlebnis" doch mit jemandem teilen, dem es genauso geht und dir vielleicht auch Tipps gibt. Deine Real-Life-Freunde sind wahrscheinlich schon ziemlich genervt von diesem ganzen Au Pair Thema, weil man einfach von nichts anderem mehr redet und reden will. Ich finde, gerade dann braucht man Leute, die einen in seiner Entscheidung bestärken, weil sie eben genau das gleiche durch machen. :-)

Seit dem ich mich dazu entschlossen habe Au Pair zu werden (ca. vor einem Jahr), bin ich ein paar Facebook Gruppen und einer tollen WhatsApp Gruppe beigetreten, in der ich wirklich nette Leute kennengelernt habe. Wir sind eine kleine Au Pair Family aus Knapp 50 Leuten verteilt in Deutschland und Österreich, die seit Januar 2016 besteht; also schon eine ganze Zeit. An dieser Stelle ein dicken Gruß an meine Girls: Ihr rettet mir so manchen langweiligen Abend! Es ist toll sein Erlebnis mit Leuten teilen zu können, die das gleiche durchmachen, die sich über die gleichen Sachen aufregen, die aus einer kleinen Frage eine Diskussion machen, oder einfach herumalbern und über jeden Mist labern. Ihr seid wirklich eine töfte Gruppe! ♥ - oder wie war das mit der Wand doch gleich?

Was ich vorher nicht gedacht hatte ist wahr geworden, ich habe zwei super liebe Mädels aus meiner Nähe kennengelernt, mit denen ich mich auch schon des öfteren getroffen haben und noch öfter treffen werde. J's forever ♥

Wie das dann so ist tauscht man sich mit ein paar Leuten auch eher privat aus, als in einer großen Gruppe, so kam es dann, dass die Fini und ich am gleichen Tag unseren Interviewtermin hatten und uns darüber privat ziemlich viel ausgetauscht hatte. Beim Austauschen über das Interview ist es Gott sei dank nicht geblieben und ich bin so froh darüber, dass ich wir uns schon mehrmals besucht haben und das auch definitiv in Amerika und danach weiter tun werden! :-)
Dann gibts da noch die liebe Vanessa, die mich durch Zufall durch einen Kommentar auf Instagram gefunden und angeschrieben hat. Danke an dieser Stelle, dass du das gemacht hast, meine Liebe!! :-* 

Was ich aber mit all dem sagen will: macht euch keine Gedanken darüber niemanden zu finden mit dem ihr eure Erfahrungen teilen könnt, tretet Gruppen bei, bringt euch ein und scheut euch nicht davor jemanden anzuschreiben, der Rest kommt von ganz alleine! :-) 

Dienstag, 20. September 2016

#4 Video

.. wie mein Titel schon sagt dreht sich dieser Post um mein Video.

Wie jedes zukünftige Au Pair musste auch ich ein Video drehen, in dem ich mich selbst und meine Familie vorstelle, einen Eindruck in mein Leben (meine Hobbies, Freunde, etc.) gebe und mich natürlich im Umgang mit Kindern zeige.

Ich habe mir fest vorgenommen die Vor-der-Kamera-sitzen-und-Reden-Szenen im Sommer zu drehen und dies hat auch super geklappt, es waren in letzter Zeit doch noch einige sonnige Tage, die (nachdem ich die Hoffnung fast aufgegeben hatte) gut dafür geeignet waren. Als Hintergrund habe ich dafür den Garten von meinem Freund gewählt, weil dort viel Grünzeug und sowas ist :-D 

Zwischendurch (soo ab April) habe ich immer mal wieder Szenen mit meinem Babysittkind gedreht, meine Familie genervt und mich selbst in verschiedenen Aktivitäten aufgenommen. Meine Familie musste den Familienteil ganze vier mal an vier verschiedenen Orten an vier verschiedenen Tagen mit mir aufnehmen, entweder war es unscharf oder zu dunkel oder ich war nicht zufrieden :-D Danke an dieser Stelle für eure Geduld! :-) 

Nach langem hin und her kann ich mehr oder weniger behaupten "ich bin zufrieden mit dem Endergebnis" :-) .. doch mein Video war 3:30 min lang. Also hieß es dann noch einmal kürzen wo es nur geht 🙈 Aber ich habe es tatsächlich geschafft und mein Video auf 2:57 min geschnitten - endlich fertig!
So ganz zufrieden wird mal wohl nie sein, weil man einfach immer wieder tolle videos sieht mit Szenen die man gerne auch so hätte oder von denen man einfach total begeistert. Ich habe denke, dass jedes Video auf eine eigene Weise toll ist, wenn es die Persönlichkeit des 'Bewerbers' wieder spiegelt und man so ist wie man ist - keiner ist "perfekt".


Aufbau:

1. Einstieg
Zuerst habe ich ein Bild eingeblendet wo "My application video" steht. Danach bin ich hinter einer Hecke hergekommen und habe die Hostfamily mit "Hello future Hostfamily begrüßt" 

2. Wer bin ich
Ich habe mich vorgestellt, wie ich heiße, wie alt ich bin, dass ich in Deutschland wohne und mich mit diesem Video gerne vorstellen will. Ich habe gesagt in welcher Stadt ich lebe und das ich zusammen mit meinem Freund seit zwei Jahren in einer Wohnung wohne. (Mir war es wichtig direkt zu sagen, dass ich einen Freund habe, damit die Familie weiß worauf sie sich "einlässt").

3. Family
Als nächstes habe ich meine Familie vorgestellt und jeden einzelnen mit einem Schnipsen "hergezaubert" und die jeweiligen Namen der Familienmitglieder genannt. 

4. Was ich mache
Hier habe ich nur kurz vor der Kamera gesagt das ich zur Zeit eine Ausbildung mache

5. Hobbies
Ich hab mich in meinen verschiedenen Hobbies gezeigt vorallem viele Fotos mit Freunden :-)

6. Auto fahren
Ich habe mich während des Autofahrens gezeigt, seit wann ich fahre und das ich oft fahre. Dort habe ich mich dann beim fahren mit meinem Bruder gezeigt, wo ich direkt den Übergang auf Betreuungsstunden mit Kindern hatte :-)

7. Babysitten
Ich habe Szenen mit meinem kleinen Bruder (13) gezeigt (Draußen spielen, Karten spielen, Hausaufgaben helfen) und danach Szenen mit meinem Babysittkind (4) (wie wir Zähne putzen, im Tierpark und auf dem Spielplatz sind)

8. Warum ich, warum Au Pair, warum Amerika

Hier habe ich nochmal vor der Kamera gesprochen und wie der Punkt schon sagt erzählt, was mich ausmacht, und warum ich Au Pair in Amerika werden will.

9. Schluss

Zum Schluss habe ich noch gesagt, dass ich mich freuen würde von der Familie zu hören und das Video mit einem einfachen "bye" beendet.


Das ganze Video habe ich noch mit Musik unterlegt (natürlich leise, damit man mich noch gut sprechen hört), damit das ganze nicht so "langweilig" anzusehen ist. Und zu jeder "Kategorie" ein Bild (immer das gleiche) gezeigt mit der jeweiligen Kategorie darauf geschrieben. :-)


Das Schneiden hat mit echt viel Spaß gemacht, sodass ich überlege noch einen Youtube-Account zu erstellen. Warten wir mal auf die Dinge die da noch kommen. Ich würde mich über Meinungen zu dem Thema freuen. 

Und auch für Fragen zu meiner Bewerbung und zu meinem Bewerbungsablauf stehe ich jederzeit mit offenen "Armen" bereit :-)

Habt ihr Verbesserungen zum Layout oder sonstiges was euch auf dem Herzen liegt, schreibt es mir gerne in die Kommentare, bin für alles offen!

Montag, 12. September 2016

#3 Letter

Vorab: Ich habe nochmal bei AIFS angerufen und die nette Dame am Telefon hat mir erzählt, dass ich den Tuberkulosetest doch nicht mehr machen muss 😍

Aber nun zum wesentlichen, dem Letter:
Für meine Bewerbung bei AIFS musste ich einen Hostfamilyletter schreiben, der mindestens 600 Wörter haben sollte.
Wie schon erwähnt habe ich mit meinem Letter bereits im Januar 2016 angefangen also knapp 1,5 Jahre vor meiner Ausreise. Aber ich konnte einfach nicht mehr erwarten mit der Bewerbung anzufangen und den Letter kann man schließlich auch ohne Zugang zum Application Room machen :-) 

So hab ich mich also im Januar hingesetzt und immer mal wieder einen Absatz geschrieben - auf Deutsch, da es mir super schwer gefallen ist direkt auf Englisch zu schreiben und mir in Englisch auch nicht wirklich was eingefallen ist .. Danach habe ich ihn dann komplett übersetzt und auch Teile verändert. Der ganze Spaß hat bei mir dann auch ganze 4 Monate gedauert .. Was mir aber nichts ausgemacht hat, da mein Englisch nach drei Jahren zu wünschen übrigen lässt und ich immer nur dann etwas gemacht habe als ich Lust hatte :-)
Und ich bin wirklich froh, dass ich es so gemacht habe, so konnte ich mir alle Zeit der Welt lassen und hatte kein Druck alles schnell fertig machen zu müssen. 

Zur Vorbereitung habe ich mir unendlich viele Beispiel Hostfamilyletter im Internet durchgelesen. Aber da bin ich bestimmt nicht die einzige, die die Blogs und andere Internetseiten durchforstet hat. Zum Schluss hatte ich dann stolze 941 Wörter mit denen ich voll und ganz zufrieden bin! - Danke, Jessica und Alina, dass ihr mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht!! :-)

Aufbau: 

1. Anrede 
- Ich habe mich für "Dear future host family" entschieden

2. Wer ich bin
- Ich habe mich vorgestellt
- und erwähnt, dass und seit wann ich einen Freund habe und dass ich mit ihm zusammenwohne

3. Familie
- Ich habe meine Familie vorgestellt (Name, Alter, Beruf)
- und gesagt, dass wir ein gutes Verhältnis haben und sie (und mein Freund) mich in allem unterstützen

4. Werdegang
- Dass ich 2014 mein Abitur an einer pädagogischen Schule gemacht habe
- und danach eine Ausbildung angefangen habe, die ich im Juni 2017 beenden werde
- außerdem habe ich in diesem Zusammenhang noch erwähnt, dass ich lieber mit Kindern arbeiten möchte und deswegen nach dem Jahr noch gerne Lehramt studieren will

5. Über mich
- Hier habe ich über mein Persönlichkeit und meine Hobby's gesprochen

6. Autofahren
- Ich habe erwähnt, seit wann ich meine Führerschein habe und wie oft ich ungefähr Auto fahre
- Dass ich im Zusammenhang mit dem Führerschien einen erste Hilfekurs belegt habe
- und dass ich mit Automatik Autos und Schaltwagen fahren kann

7. Kinderbetreuungsstunden
- Hier habe ich zuerst erzählt das ich zur Zeit Babysitte (auf wen, was ich immer mit ihm mache, wie oft, etc.)
- Danach bin ich noch kurz auf frühere Erfahrungen und Praktika's eingegangen

8. Warum Au Pair, warum in Amerika
- Ich habe erwähnt, dass ich, als ich gemerkt habe, dass die Ausbildung nichts für mich ist, mich dazu entschlossen habe ein Au Pair Jahr zu machen und natürlich warum gerade Au Pair und nicht Work und Travel oder etwas anders.
- Ich habe gesagt, dass ich schon viel über Amerika gehört habe, aber mehr darüber lernen möchte, sehen möchte wie ein Amerikanische Familie lebt und das ich gerne ein Teil davon wäre und noch ein bisschen mehr :-)

9. Bedanken für's lesen
Zum Schluss habe ich mich noch bedankt und geschrieben, dass ich mich freuen würde, wenn sich die Familie bei mir meldet

10. "Yours, ... " 

Gespeichert habe ich das ganze bei Google Drive, weil ich Panik hatte, das mir alles verloren geht, bis ich es endlich hochladen kann :-D aber auch das hat sich jetzt erledigt :-)

Das ist das wesentliche zum Letter, da gibts ja jetzt auch nicht so sonderlich viel zu zu erzählen :-)