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Sonntag, 1. Juli 2018

#79 Westcoast

.. nachdem wir eine wunderschöne Woche auf Hawaii verbracht haben, ging es weiter nach San Francisco. Dort am Flughafen angekommen haben wir auf Julias Freundin aus Deutschland gewartet, die den Rest des Reisemonats mit uns verbracht hat. Leider hatte ihr Flug eine kleine Verspätung, sodass wir vom Tag an sich nicht mehr wirklich was hatten. Wir haben uns dann nur noch bei Chipotle was zu essen geholt, haben im Hotel eingecheckt, unsere Wäsche gewaschen (Thanks an die beschissene Waschmaschine, die die Hälfte unsere Klamotten zerstört hat) und sind dann auch relativ früh schlafen gegangen, damit wir den nächsten Tag zum Sightseeing gut ausnutzen können. 

Da wir am an unserem letzten Tag in San Fran die Au Pair Adventures Tour anfangen wollten, haben wir dort angerufen um zu erfahren, was von der Tour an Sehenswürdigkeiten abgedeckt ist, damit wir nicht an beiden Tagen das gleiche sehen. Der Typi am Telefon war auch echt hilfreich und seinen Aussagen nach haben wir dann das erledigt, was er nicht gesagt hatte. Wir sind also über die Golden Gate Bridge gelaufen zum Battery Spencer, zum Hippie Tree, zur Lombard Street und waren bei den Twin Peaks. Der Tag war super super windig und an schöne Fotos war eher weniger zu denken, aber wir haben trotzdem das beste draus gemacht und haben viel von San Francisco sehen können :-).
Am nächsten Tag ging dann die Tour los. Wir haben echt einen sau coolen Tourguide bekommen und auch die Gruppe an sich war für jeden Spaß zu haben. Wir sind dann den Vormittag durch San Francisco gefahren und haben zum Lunch 2 Stunden am Pier 39 und der Fischermans Warf verbracht. Nachdem haben wir uns Richtung Yosemite Nationalpark gemacht, wo wir gegen Abend an unserem Zeltplatz angekommen sind. Auch wenn ich wirklich gegen das Zelten angesehen habe, kann es ganz schön lustig sein, nach dem essen hatten wir alle gemeinsam rumgesessen, Musik gehört, n Bierchen getrunken und einfach ein bisschen gefeiert.
Den nächsten Tag ging es dann in den Nationalpark selbst, wo wir mit der ganzen Gruppe zu einem Wasserfall gewandert sind. Es war super warm, was das ganze ziemlich anstrengend gemacht hat. Am Wasserfall selbst gab es dann neAbkühlung, da er ziemlich gespritzt hat. Das war allerdings echt angenehm. Nachdem wir uns dort ein bisschen abgekühlt hatten, haben wir uns auf den Weg zurück gemacht und ca. bei der Hälfte des Weges auf einem Felsen einen Stop gemacht und zu mittag gegessen. Besuch haben wir dabei von ein paar Eichhörnchen bekommen. Wir waren dann bevor wir zu unserem nächsten Campingplatz gefahren sind an einem kleinen See schwimmen.
Tag 3 der Tour führte uns über den Death Valley Nationalpark nach LAS VEGAS. Ich wusste, dass Death Valley heiß werden würde, aber mit 50 Grad hatte ich nicht gerechnet. Wir sind zu dann dort zu 3 verschiedenen Plätzen gefahren, jeweils für ein paar Minuten ausgestiegen und schnell wieder zurück ins Auto. Viel länger als 10-15 Minuten hält man es in der Hitze echt nicht aus. In Las Vegas selbst wurde es leider nicht besser, auch da waren es an die 42 Grad. Wir haben dann ein wenig im Hotelzimmer vorgetrunken, bevor es auf eine Discobus Tour ging. Während der Tour haben wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Stopps gemacht. So konnten wir einiges von der Stadt sehen und trotzdem zwischen den Stationen feiern. Das war definitiv einer der coolsten Sachen, die ich gemacht hab! :-) Angehalten haben wir neben dem Sign, beim Bellagio und der berüchtigten Kirche. Leider war zum Zeitpunkt grad keine Hochzeit, die wir uns hätten ansehen können. Zum Schluss hatte unser Tourguide noch ein Strip hingelegt. Ich sag ja, der war echt cool drauf und mit dem konnte man eine menge Spaß haben. Nach der Bustour sind viele von der Gruppe von Feiern gewesen, Julia, Isabel und ich haben nur noch was gegessen und das Nachtleben Las Vegas' angesehen.
Den nächste Tag haben wir auch noch komplett in Las Vegas gehabt. Der Tag stand uns zur freien verfügung. Wir haben dann auch erstmal ziemlich lange geschlafen und uns anschließend an den Strip zum Frühstücken begeben. Es war allerdings vieeeeeeeeel zu warm um großartig dort rumzulaufen. Also haben wir uns nach dem Frühstück ins Ceasar Palace begeben wo wir fast 2 Stunden verbracht haben. Das Hotel ist einfach riesen groß und als wir wieder raus waren meine Isabel nur 'achja wir sind ja immer noch in dem Hotel'. Man hat wirklich gar nicht gemerkt, das man sich die ganze Zeit in einem Hotel befunden hat. Mit einem Uber sind wir dann nochmal kurz zum Las Vegas Sign gefahren und dann fix wieder zum Hotel wo Isabel und ich den restlichen Abend am Pool verbracht haben. Ich war auch echt fertig von den Zelttagen, da man da nicht wirklich gut schlafen konnte. 
Früh ging es dann am nächsten Tag weiter Richtung Grand Canyon. Dort haben wir auch den ganzen Tag verbracht. Und später mit Pizza den Sonnenuntergang bewundert. Der Grand Canyon ist wirklich schön und angsteinflößend. Ich hatte echt angst, da irgendwo runter zu fallen, denn teilweise ging es ziemlich tief runter. Ich hätte gerne noch den Antelope Canyon gesehen, aber der war leider nicht Bestandteil unsere Tour. Allerdings habe ich auch so genug von der Westküste gesehen. beschweren kann ich mich auf keinen Fall. Abends haben wir dann wieder gezeltet. Dies war auch die erste Nacht, die wir tatsächlich mit Zelt geschlafen haben, weil es nachts echt kalt geworden ist. Die anderen Nächte haben wir immer unter freiem Himmel verbracht, war auch irgendwie ziemlich cool war.
So langsam ging der Trip seinem Ende entgegen. Über die Route 66 mit einem Stopp in Williams sind wir zum Lake Havasu gefahren, wo ich das erste mal Stand Up Paddleboarding war. Das war echt sau cool und gar nicht so schwer, wie ich dachte.Wir haben dann den ganzen Abend an dem See gechillt und auch dort unsere Matten aufgestellt. Es waren die ganze Nacht um die 35 Grad mit viel Wind, was das Schlafen nicht gerade angenehm gemacht hat. Gott sei dank war das unsere letzte Campingnacht.
Der nächste sollte dann auch schon unser letzter Tag sein. Ziemlich früh haben wir uns auf den Weg nach Los Angeles gemacht, wo wir gegen Nachmittag angekommen sind. Wir sind dann dort den Hollywood Walk of Fame gelaufen und haben den Abend am Santa Monica Pier verbracht. Mit unsere Gruppe haben wir dann noch ein Abschluss essen gehabt. Die Tour war im Gesamten echt cool und ich würde es immer immer wieder machen. Das Hotel in dem wir untergebracht waren war echt richtig gut und ich würde sagen das beste Hostel, in dem ich bisher war.
Am nächsten morgen hat uns das Frühstück dann leider ein bisschen enttäuscht. Aber es war ja nur für zwei Nächte :-). Isabel, Julia und ich haben dann die anderen Sehenswürdigkeiten abgearbeitet. Neben Beverly Hills und den Lichtern beim Museum of Arts, haben wir uns natürlich die Wände angesehen und sind zum Hollywood sign gelaufen.
Am nächsten Tag haben wir spontan entschlossen uns ein Fahrrad zu mieten um vom Santa Monica Pier nach Venice zu fahren. Auf dem Weg haben wir natürlich einen Stop beim bekannten Skateboard park gemacht. Anschließend haben wir noch ein letztes mal in der Cheesecake Factory gegessen, bevor es für mich hieß Abschied nehmen, denn gegen Nachmittag hab ich mich dann auch schon auf den Weg zum Flughafen gemacht, der Reisemonat war für mich vorbei und für mich ging es für ein paar Tage zurück zu meiner Gastfamilie, bevor es endgültig nach Hause geht.
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