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Sonntag, 8. Juli 2018

#81 Surprise, i am home!

.. und so nahm ich Abschied von meinen Freunden und machte mich auf dem Weg zurück zu meinen Freunden. Ich verlies mein zu Hause, um nach Hause zu kommen. 

Das Schicksal meinte es allerdings nicht gut mit mir und so musste ich erst einmal meinen Handgepäckskoffer am Security Schalter auspacken. So weit so gut, mein Flug von DC nach Frankfurt verlief ohne Probleme, der Platz neben mir war frei geblieben und an dem außen Platz saß n netter Typi mit dem ich mich ne Weile unterhalten hatte. Ich hatte mir am Flughafen noch ein letztes mal was von Chipotle geholt und das dann zur normalen Essenszeit gegessen (das Flugzeug essen war allerdings gar nicht so schlecht). 
In Frankfurt angekommen dann das Böse erwachen: mein Anschlussflug nach Münster wurde gecancelt. Zum Glück hatte der Flughafen Internet, sodass ich Packi schreiben konnte, dass ich mir einen neuen lug besorgen muss. Ich sowieso schon total fertig vom Abschied, Nachtflug, etc. durfte mich dann erstmal um einen neuen Flug kümmern. Gesagt, getan: neuer Flug ging dann eine Stunde später. In dem Flugzeug saßen gefühlt 10 Leute, aber egal Hauptsache ich komm von A nach B. Nach der Landung bin ich dann erstmal seelenruhig zum Klo und hab mich ein bisschen frisch gemacht. Anschließend wollte ich dann meinen Koffer holen und zack da wollten die meinen Koffer grad wegschieben - hab ich wohl ein bisschen zu lange gebraucht upsi. Ich dann also mit meinen zwei Koffern, Rucksack und zwei Tüten Richtung Ausgang - Zollfreie Ware natürlich, fanden die Zollbeamten allerdings nicht so cool und haben mich da erstmal rausgefischt und mit fragen durchlöchert. Und zack durfte ich mein komplettes Gepäck auspacken. Glücklicherweise haben sie mich und mein neues Handy gehen lassen, sodass ich völlig fertig von Pascal empfangen wurd :D

Es war ein seeeeehr komisches Gefühl, schon im Flugzeug, dass die Flugbegleiter schon wieder Deutsch sprachen auch in Deutschland selbst. Egal wohin man sah, jeder hat deine Sprache gesprochen. Daran musste man sich erst einmal wieder gewöhnen. Wir haben dann einen kleinen Abstecher zum Aldi gemacht, damit ich wieder auf meinem Handy zu erreichen bin und dann ging auch schon das Überraschen los.
Zu aller erst sind wir zu Angi gefahren, die ihren Augen nicht glauben konnte. Die süße hat gar nicht mehr aufgehört zu weinen. Und es ist einfach so unglaublich schön sie wieder zu haben - und wieder spontan einfach zueinander zu fahren und zusammen rumzusitzen und zu quatschen. Wir haben dann erstmal mit ihr zusammen gefrühstückt, bevor es nach Hause ging, wo ich meine Brüder überrascht habe. Auch die beiden haben mich erstmal mit einem 'Was machst du denn hier' begrüßt - danke dafür nochmal :-D Ich bin dann noch kurz bei meiner Ausbildungsstelle vorbei, wo sich auch alle gefreut haben und dann zuletzt ins Krankenhaus, denn meine Mutti hatte am Vormittag noch eine OP gehabt. Wir haben dann noch Blumen besorgt und dann hab ich sie an ihrem Krankenbett das erste mal wieder gesehen und ihr ist auch alles aus dem Gesicht gefallen. Sie war ja sowieso noch ziemlich Durcheinander von der Narkose, aber das hat ihr dann alles gegeben. Ich war dann noch ne ganze Weile dort bevor ich wieder zu Angi gefahren bin :-)
Ich hab dann auch erstmal das Wochenende bei Angi verbracht, weil logischer Weise mein Zimmer noch nicht fertig war - wusste ja niemand, dass ich komme :-D Das Wochenende haben wir dann noch mein Zimmer fertig gemacht und Stefans 25. Geburtstag gefeiert :-) 


Donnerstag, 5. Juli 2018

#80 4th of July, Abschied

.. zurück in DC hat mich die liebe Alicia morgens nach ein paar Missverständnissen vom Flughafen abgeholt. Es tat echt gut sie nach zwei Wochen wieder zu sehen, da hat man selbst nach so einer kurzen Zeit schon gemerkt, wie schnell man anfängt Leute bzw. die Zeit die man mit Leuten verbringt zu vermissen. 

Alicia hat mich dann auch geradewegs nach Hause gebracht, wo meine Kiddies mich freudig empfangen haben. Und auch das neue Au Pair habe ich direkt kennengelernt. Ich hab mich wirklich gefreut wieder zu Hause zu sein und meine Kids wieder in die Arme zu nehmen. Nach einer kleinen Plauderei habe ich dann meine Koffer nach oben ins Gästezimmer gebracht. Das war ganz schön komisch, denn Alida wohnte ja jetzt in meinem Zimmer und die letzten Nächte habe ich somit im Gästezimmer verbracht. Auch wenn ich super müde war bin ich nicht schlafen gegangen, denn jetzt hieß es nochmal alle Zeit genießen, die ich habe. Alida und ich haben dann die Kinder ins Camp gebracht und ich habe sie ein bisschen rumgefahren um ihr ein paar Sachen zu zeigen, mit ihr eine Büchereikarte zu holen und mein Bankkonto zu schließen. Meine Gasteltern haben für den Abend noch Freunde eingeladen, die ich super gerne mochte, deshalb sind wir mit den Kids nicht großartig weggefahren sondern haben einfach ein bisschen die Zeit zu Hause genossen. Abends haben wir dann mit den Freunden ein Barbecue gemacht, Alida hat mir noch packen geholfen und sonst haben wir nur noch in meinem Zimmer rumgesessen und gequatscht. 

Allerdings muss ich sagen es war anfangs wirklich komisch sie mit den Kids zu sehen, auf die ich ein Jahr lang aufgepasst habe, sie zu sehen wie sie meinen Job macht und mein "Leben" lebt. Ich glaube vorallem wenn man das 1. Au Pair ist, dass man wirklich Schwierigkeiten mit dem loslassen hat und die Eifersucht auf "die Neue" schneller kommt als man denkt. Aber das ändert nichts daran, dass ich Alida echt gern hab und ich glaube dass sie einen guten Job macht, die Kids sind da auf jeden Fall in guten Händen.

Der nächste Tag war suuuuper heiß, also haben Alida und ich beschlossen mit den Kids nach dem Sommercamp zu einem Wasserspielplatz zu fahren. Abends haben wir uns mit allen Mädels, sowohl die ganzen "neuen" Au Pairs, als auch wir "alten" bei Alicia zum Lagerfeuer, Smore's essen und quatschen getroffen. Es tat echt gut nochmal alle auf einmal wieder zu sehen auch wenn es andererseits echt traurig war.

Und dann war er gekommen, mein letzter ganzer Tag in Amerika, 4th of July. Ich kann zurückblickend nicht glauben, wie unglaublich schnell die Zeit vergangen ist. Aber so kommt alles zu einem Ende. Den Vormittag habe ich noch mit meiner Gastfamilie verbracht. Nachmittags bin ich dann mit Alicia, Marie und Julie nach DC reingefahren, um dort den 4th of July zu feiern. Wir sind dann erst noch zum Starbucks und haben ein bisschen gequatscht und haben und Anschließend zwischen dem World War 2 und dem Washington Monument auf die Grasfläche gesetzt und einfach den Sommerabend genossen. Mit Anbruch der Dunkelheit ging dann auch das Feuerwerk los und ich muss sagen, wir hatten echt ziemlich gute Plätze und konnten direkt gerade auf das Feuerwerk schauen. Außerdem hab ich noch nie so ein schönes Feuerwerk gesehen. Das war wirklich der perfekte Abschluss meines Jahres! Und dabei durften natürlich auch die Tränchen nicht fehlen, ich werd mein Leben dort mehr als vermissen.

Am nächsten morgen war es dann so weit, morgens beim Schwimmen habe ich mich von meinen Gasteltern verabschiedet, dann habe ich noch meinen Koffer final gepackt (ich hatte auch Gott sei dank nur ein bisschen Übergepäck) und musste mich dann vor dem Sommercamp auch von meinen Kids verabschieden. Ich habe mir ja schon gedacht, dass mir das sehr schwer fallen wird, aber das es dann so schrecklich ist, damit habe ich im Leben nicht gerechnet. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu weinen. Mein Gastjunge hat das mit seinen 3 Jahren natürlich alles noch nicht so recht verstanden und dachte ich wäre nach dem Sommercamp wieder da, mein Mädchen allerdings wollte mich gar nicht mehr los lassen und ihr ist das auch mehr als schwer gefallen mich gehen zu lassen. Alicia hat mich dann gegen 11 abgeholt und zum Flughafen gefahren. Und auch da konnte ich mich nicht zurück halten. Alicia ist echt eine meiner besten Freundinnen geworden und sie am Flughafen ein letztes mal zu sehen hat mir echt das Herz gebrochen. So gute Freundinnen findet man selten und ich kann es schon jetzt nicht mehr erwarten sie wieder zu sehen. Doch für's erste hieß es ein letztes mal Abschied nehmen. And here it is - the end.

Sonntag, 1. Juli 2018

#79 Westcoast

.. nachdem wir eine wunderschöne Woche auf Hawaii verbracht haben, ging es weiter nach San Francisco. Dort am Flughafen angekommen haben wir auf Julias Freundin aus Deutschland gewartet, die den Rest des Reisemonats mit uns verbracht hat. Leider hatte ihr Flug eine kleine Verspätung, sodass wir vom Tag an sich nicht mehr wirklich was hatten. Wir haben uns dann nur noch bei Chipotle was zu essen geholt, haben im Hotel eingecheckt, unsere Wäsche gewaschen (Thanks an die beschissene Waschmaschine, die die Hälfte unsere Klamotten zerstört hat) und sind dann auch relativ früh schlafen gegangen, damit wir den nächsten Tag zum Sightseeing gut ausnutzen können. 

Da wir am an unserem letzten Tag in San Fran die Au Pair Adventures Tour anfangen wollten, haben wir dort angerufen um zu erfahren, was von der Tour an Sehenswürdigkeiten abgedeckt ist, damit wir nicht an beiden Tagen das gleiche sehen. Der Typi am Telefon war auch echt hilfreich und seinen Aussagen nach haben wir dann das erledigt, was er nicht gesagt hatte. Wir sind also über die Golden Gate Bridge gelaufen zum Battery Spencer, zum Hippie Tree, zur Lombard Street und waren bei den Twin Peaks. Der Tag war super super windig und an schöne Fotos war eher weniger zu denken, aber wir haben trotzdem das beste draus gemacht und haben viel von San Francisco sehen können :-).
Am nächsten Tag ging dann die Tour los. Wir haben echt einen sau coolen Tourguide bekommen und auch die Gruppe an sich war für jeden Spaß zu haben. Wir sind dann den Vormittag durch San Francisco gefahren und haben zum Lunch 2 Stunden am Pier 39 und der Fischermans Warf verbracht. Nachdem haben wir uns Richtung Yosemite Nationalpark gemacht, wo wir gegen Abend an unserem Zeltplatz angekommen sind. Auch wenn ich wirklich gegen das Zelten angesehen habe, kann es ganz schön lustig sein, nach dem essen hatten wir alle gemeinsam rumgesessen, Musik gehört, n Bierchen getrunken und einfach ein bisschen gefeiert.
Den nächsten Tag ging es dann in den Nationalpark selbst, wo wir mit der ganzen Gruppe zu einem Wasserfall gewandert sind. Es war super warm, was das ganze ziemlich anstrengend gemacht hat. Am Wasserfall selbst gab es dann neAbkühlung, da er ziemlich gespritzt hat. Das war allerdings echt angenehm. Nachdem wir uns dort ein bisschen abgekühlt hatten, haben wir uns auf den Weg zurück gemacht und ca. bei der Hälfte des Weges auf einem Felsen einen Stop gemacht und zu mittag gegessen. Besuch haben wir dabei von ein paar Eichhörnchen bekommen. Wir waren dann bevor wir zu unserem nächsten Campingplatz gefahren sind an einem kleinen See schwimmen.
Tag 3 der Tour führte uns über den Death Valley Nationalpark nach LAS VEGAS. Ich wusste, dass Death Valley heiß werden würde, aber mit 50 Grad hatte ich nicht gerechnet. Wir sind zu dann dort zu 3 verschiedenen Plätzen gefahren, jeweils für ein paar Minuten ausgestiegen und schnell wieder zurück ins Auto. Viel länger als 10-15 Minuten hält man es in der Hitze echt nicht aus. In Las Vegas selbst wurde es leider nicht besser, auch da waren es an die 42 Grad. Wir haben dann ein wenig im Hotelzimmer vorgetrunken, bevor es auf eine Discobus Tour ging. Während der Tour haben wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Stopps gemacht. So konnten wir einiges von der Stadt sehen und trotzdem zwischen den Stationen feiern. Das war definitiv einer der coolsten Sachen, die ich gemacht hab! :-) Angehalten haben wir neben dem Sign, beim Bellagio und der berüchtigten Kirche. Leider war zum Zeitpunkt grad keine Hochzeit, die wir uns hätten ansehen können. Zum Schluss hatte unser Tourguide noch ein Strip hingelegt. Ich sag ja, der war echt cool drauf und mit dem konnte man eine menge Spaß haben. Nach der Bustour sind viele von der Gruppe von Feiern gewesen, Julia, Isabel und ich haben nur noch was gegessen und das Nachtleben Las Vegas' angesehen.
Den nächste Tag haben wir auch noch komplett in Las Vegas gehabt. Der Tag stand uns zur freien verfügung. Wir haben dann auch erstmal ziemlich lange geschlafen und uns anschließend an den Strip zum Frühstücken begeben. Es war allerdings vieeeeeeeeel zu warm um großartig dort rumzulaufen. Also haben wir uns nach dem Frühstück ins Ceasar Palace begeben wo wir fast 2 Stunden verbracht haben. Das Hotel ist einfach riesen groß und als wir wieder raus waren meine Isabel nur 'achja wir sind ja immer noch in dem Hotel'. Man hat wirklich gar nicht gemerkt, das man sich die ganze Zeit in einem Hotel befunden hat. Mit einem Uber sind wir dann nochmal kurz zum Las Vegas Sign gefahren und dann fix wieder zum Hotel wo Isabel und ich den restlichen Abend am Pool verbracht haben. Ich war auch echt fertig von den Zelttagen, da man da nicht wirklich gut schlafen konnte. 
Früh ging es dann am nächsten Tag weiter Richtung Grand Canyon. Dort haben wir auch den ganzen Tag verbracht. Und später mit Pizza den Sonnenuntergang bewundert. Der Grand Canyon ist wirklich schön und angsteinflößend. Ich hatte echt angst, da irgendwo runter zu fallen, denn teilweise ging es ziemlich tief runter. Ich hätte gerne noch den Antelope Canyon gesehen, aber der war leider nicht Bestandteil unsere Tour. Allerdings habe ich auch so genug von der Westküste gesehen. beschweren kann ich mich auf keinen Fall. Abends haben wir dann wieder gezeltet. Dies war auch die erste Nacht, die wir tatsächlich mit Zelt geschlafen haben, weil es nachts echt kalt geworden ist. Die anderen Nächte haben wir immer unter freiem Himmel verbracht, war auch irgendwie ziemlich cool war.
So langsam ging der Trip seinem Ende entgegen. Über die Route 66 mit einem Stopp in Williams sind wir zum Lake Havasu gefahren, wo ich das erste mal Stand Up Paddleboarding war. Das war echt sau cool und gar nicht so schwer, wie ich dachte.Wir haben dann den ganzen Abend an dem See gechillt und auch dort unsere Matten aufgestellt. Es waren die ganze Nacht um die 35 Grad mit viel Wind, was das Schlafen nicht gerade angenehm gemacht hat. Gott sei dank war das unsere letzte Campingnacht.
Der nächste sollte dann auch schon unser letzter Tag sein. Ziemlich früh haben wir uns auf den Weg nach Los Angeles gemacht, wo wir gegen Nachmittag angekommen sind. Wir sind dann dort den Hollywood Walk of Fame gelaufen und haben den Abend am Santa Monica Pier verbracht. Mit unsere Gruppe haben wir dann noch ein Abschluss essen gehabt. Die Tour war im Gesamten echt cool und ich würde es immer immer wieder machen. Das Hotel in dem wir untergebracht waren war echt richtig gut und ich würde sagen das beste Hostel, in dem ich bisher war.
Am nächsten morgen hat uns das Frühstück dann leider ein bisschen enttäuscht. Aber es war ja nur für zwei Nächte :-). Isabel, Julia und ich haben dann die anderen Sehenswürdigkeiten abgearbeitet. Neben Beverly Hills und den Lichtern beim Museum of Arts, haben wir uns natürlich die Wände angesehen und sind zum Hollywood sign gelaufen.
Am nächsten Tag haben wir spontan entschlossen uns ein Fahrrad zu mieten um vom Santa Monica Pier nach Venice zu fahren. Auf dem Weg haben wir natürlich einen Stop beim bekannten Skateboard park gemacht. Anschließend haben wir noch ein letztes mal in der Cheesecake Factory gegessen, bevor es für mich hieß Abschied nehmen, denn gegen Nachmittag hab ich mich dann auch schon auf den Weg zum Flughafen gemacht, der Reisemonat war für mich vorbei und für mich ging es für ein paar Tage zurück zu meiner Gastfamilie, bevor es endgültig nach Hause geht.
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